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Wie kommt es zu einem Leistenbruch?
Ein Leistenbruch ist eine Lücke in der Bauchdecke im Leistenbereich. Durch diese Lücke kann Bauchinhalt, z. B. Eingeweide hervortreten. Ursache ist eine angelegte Schwäche des Bindegewebes.

Wann soll man sich operieren lassen?

Nachdem ein Leistenbruch festgestellt wurde, sollte man sich innerhalb der nächsten Monate operieren lassen. Nur bei einer Einklemmung, d. h. wenn sich der Bruchinhalt nicht mehr in die Bauchhöhle zurückbringen läßt, kann eine sofortige Operation erforderlich sein.

Was passiert bei der Operation?

Die Operation wird in der Regel in Vollnarkose ausgeführt, eine örtliche Betäubung ist aber auch möglich.

In der Regel wird durch einen Bauchschnitt die Lücke in der Bauchdecke freigelegt und verschlossen. Dann wird ein Kunststoffnetz eingenäht, um die Bauchwand zu verstärken.
Auch andere Operationsverfahren sind im Einzelfall möglich.

Was ist das Besondere an der Operation?
Da die Bauchdecke durch ein Kunststoffnetz verstärkt wurde, dürfen Sie sich nach der Operation normal belasten. Sie müssen nicht wie bei den herkömmlichen
Operationsverfahren über längere Zeit schweres Heben und körperliche Belastungen vermeiden.
Schmerzen treten nach der neuen Methode in geringerem Maße auf als nach herkömmlichen Methoden.

Wie sind die Aussichten?
Komplikationen treten bei der Operation extrem selten auf. Zu einem erneuten Leistenbruch kommt es bei weniger als einem von 100 Patienten.
 
 
 
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